Daniel Schmid

Sie kennen Das Quartier seit der Cinemax Eröffnung  im 1993. Wie war es damals?
Als wir 1993 das Cinemax, heute Abaton, eröffnet haben, waren wir Pioniere in diesem Quartier und haben ein Kino am Stadtrand gebaut. Die Leute, die damals in dieses Quartier kamen, waren vor allem sehr junge Leute, die sich abends und vor allem an den Wochenenden hier vergnügen wollten. Andere kannten es als den idealen Parking-Ort um von hier aus mit den ÖV in die Stadt zu fahren.

Und heute?
Heute sieht das alles anders aus: Die Fabrikbrachen in denen spannenden Clubs und Lokale Platz fanden, mussten Wohnüberbauungen und Glasbauten Platz machen.  Zwar findet man immer noch Nachtlokale, die sind heute aber in schickem Ambiente und die Gastronomie hat sich dem heutigen Publikum angepasst - weg von der Imbissbude hin zur vielseitigen Küche.  Es ist eine eigentliche Gastromeile entstanden.

Vor Ihrem Restaurant und der Bar hat sich ein grosser autofreier Platz gebildet. Zufrieden?
Die geteerte Fläche wirkt noch sehr anonym, die Menschen haben den freien Raum noch nicht erobert. Natürlich braucht es hierfür noch attraktive Konzepte um den Raum zu beleben. Wir sind zuversichtlich, dass dies geschehen wird. Ansonsten hätte man nur die Park & Ride Parkplätze gegen eine Teerfläche eingetauscht.

Hat sich die Art Ihres Publikums über die Jahre verändert?
Ja, durch die vielen neuen Firmenansiedelungen wurde das Quartier, insbesondere am Tag, stark belebt und der Umbruch ist nach wie vor im Gang.